Integrierte Versorgung bei chronischen Erkrankungen: Ein nachhaltiges Modell für die Zukunft
Chronische Erkrankungen zählen zu den grössten Herausforderungen moderner Gesundheitssysteme. Sie erfordern eine kontinuierliche, koordinierte und interprofessionelle Betreuung über längere Zeiträume hinweg. Integrierte Versorgungsmodelle leisten hierzu einen wesentlichen Beitrag, indem sie medizinische, pflegerische und therapeutische Leistungen gezielt miteinander vernetzen.
Der Gesundheitsplan VIVA basiert auf diesem Ansatz der integrierten Versorgung. Hausärztinnen und Hausärzte, Spezialisten, Kliniken, Pflegefachpersonen sowie weitere Gesundheitsdienstleister arbeiten innerhalb eines strukturierten Netzwerks eng zusammen. Ziel ist es, Behandlungsprozesse effizient zu koordinieren, Informationsverluste zu vermeiden und eine durchgängige Betreuung entlang des gesamten Behandlungspfads sicherzustellen.
Ein besonderer Fokus liegt auf Menschen mit chronischen Erkrankungen. Durch feste Ansprechpersonen, koordinierte Behandlungspläne und den Einsatz digitaler Unterstützungsinstrumente wird eine frühzeitige Erkennung von Verschlechterungen ermöglicht. Ergänzend fördert das Modell präventive Massnahmen sowie die Verlagerung geeigneter Therapien in den ambulanten oder häuslichen Bereich, was sowohl die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten als auch die Ressourcennutzung verbessert.
Mit VIVA verfolgt Swiss Medical Network das Ziel, Versorgung nicht isoliert, sondern ganzheitlich und langfristig zu denken – als Zusammenspiel medizinischer Qualität, Koordination und Prävention.