Rückblick: Publikumsvortrag «Evolution der Hüftprothetik»
Dr. med. Philipp Neidenbach gab in seinem Vortrag einen Überblick über die Entwicklung der Hüfttotalendoprothese – von den Anfängen als wegweisender chirurgischer Eingriff bis hin zu heutigen, hochentwickelten Implantaten und Operationstechniken. Seit den 1960er-Jahren hat die Hüfttotalendoprothese die Behandlung der schweren Hüftarthrose grundlegend verändert und wurde 2007 als «Operation des Jahrhunderts» ausgezeichnet. Dr. Neidenbach zeigte auf, wie kontinuierliche Weiterentwicklungen bei Materialien und chirurgischen Verfahren zu sehr guten Langzeitresultaten führen und es vielen Patientinnen und Patienten ermöglichen, wieder schmerzfrei mobil zu sein. Dabei ging er auch auf die Möglichkeiten und Grenzen der modernen Hüftendoprothetik ein.
Im zweiten Teil des Abends sprach PD Dr. med. Stefan Rahm über das Keramik-Keramik Hip Resurfacing, ein gelenkerhaltendes Verfahren, das insbesondere für sportlich aktive Patientinnen und Patienten von Interesse ist. Als einer der ersten Anwender dieser Technik in der Schweiz erläuterte er, wie bei diesem Verfahren lediglich die Oberfläche von Hüftkopf und Pfanne mit einer Keramikschicht versehen wird. Durch den minimalen Materialabrieb kann eine hohe Langlebigkeit der Prothese erreicht werden. PD Dr. Rahm stellte die Vor- und Nachteile dieser Prothesenart vor und ordnete deren Stellenwert in der heutigen Behandlung der Hüftarthrose ein.
Beim anschliessenden Apéro nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den Referenten und zu vertiefenden Gesprächen in angenehmer Atmosphäre.
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